{"id":329,"date":"2016-07-05T19:39:06","date_gmt":"2016-07-05T17:39:06","guid":{"rendered":"https:\/\/sowahome.de\/wordpress\/?p=329"},"modified":"2023-08-21T18:01:55","modified_gmt":"2023-08-21T16:01:55","slug":"5-7-2016-dovre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sowahome.de\/WordPress\/5-7-2016-dovre\/","title":{"rendered":"5.7.2016 &#8211; Dovre"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tHeute sind wir eine halbe Stunde fr\u00fcher losgefahren als sonst, weil eigentlich ein Tag mit einigen Fotostopps geplant war. Drei der weiteren Highlights dieser Tour standen auf dem Plan, n\u00e4mlich die Atlantikstra\u00dfe, der Trollstiegen und der Geirangerfjord. Unmittelbar an der Stadtgrenze von Kristiansund ging es in einen sieben Kilometer langen Tunnel unter dem Meer, f\u00fcr Unbedarfte ein mulmiges Gef\u00fchl, f\u00fcr uns aber mittlerweile Gewohnheit. Kaum waren wir aus dem Tunnel raus, tauchte eine Mautstation vor uns auf. Okay, solch eine Stra\u00dfe kostet Geld, also r\u00fcckten wir 61 Kronen pro Bike und Fahrer raus. Da wir angesichts der Etappe dem Navi mitgeteilt haben, dass es eine kurvenreiche Strecke raussuchen soll, machte es das auch, allerdings war von offroad nicht die Rede. Pl\u00f6tzlich f\u00fchrte es uns auf eine feuchte Schotterstrecke, da w\u00e4re der Waldschl\u00e4fer aus Leipzig mit seinem TKC 70 deutlich besser aufgehoben gewesen. Egal wir haben uns nicht auf die Nase gelegt und schnell korrigiert.<\/p>\n<p>Nach kurzer Zeit kamen wir an die Br\u00fccke, die die Jungs aus Dubai mit ihrem Aufkleber auf der Leitplanke fotografiert und auf ihre Facebook-Seite gestellt haben. Selbsverst\u00e4ndlich haben wir auch ein Foto gemacht, genau genommen sogar zwei. An dieser Stelle hielten sich \u00fcbrigens etliche Angler auf, anscheinend ein gutes Fischgew\u00e4sser. Kurz nach uns kam ein Vater mit seiner Tochter angerollt und stellte sich neben uns. Er fuhr eine 850er Guzzi, sie eine BMW R60\/6 von 1976 und somit deutlich \u00e4lter als sie. Der stolze Vater sagte, dass es sein erstes Motorrad sei und die \u00e4lteste in D\u00e4nemark angemeldete R60\/6.<\/p>\n<p>Unterwegs zur F\u00e4hre machten wir eine Tankpause und nutzen die Trockenzeit &#8211; der Regen hatte mal wieder aufgeh\u00f6rt &#8211; f\u00fcr einen Kaffee. Eine der Mitarbeiterinnen der Tankstelle sprach uns an und fragte nach unserer Weiterfahrt. Sie sagte, dass wir ruhig zum Trollstiegen fahren und von der aktuellen Wetterlage die Auffahrt abh\u00e4ngig machen sollten. Vom Geirangerfjord hat sie abgeraten, weil das Wetter dort sehr schlecht sei und wir dort wohl deutlich mehr Touristen antreffen w\u00fcrden als am Nordkap. Scheint so eine Art Drosselgasse wie in R\u00fcdesheim zu sein. Alle Zeichen sprachen daf\u00fcr, den Fjord auszulassen, da auch alle unsere Bem\u00fchungen, eine Unterkunft zu bekommen, schon vorab gescheitert sind. Das Zelt als Option fiel wegen Regen und K\u00e4lte aus, am Sp\u00e4tnachmittag war es heute dort sieben Grad kalt.<\/p>\n<p>Also fuhren wir mit der F\u00e4hre von Afarnes nach Solsnes &#8211; \u00fcbrigens eine Punktlandung, wir konnten direkt auf die abfahrbereite F\u00e4hre fahren. Von dort ging es zum Trollstiegen. Das Wetter war okay und rauf ging es. Es sieht wirklich spektakul\u00e4r aus, wie sich die Stra\u00dfe hochwindet, zwischendurch an einem Wasserfall vorbei f\u00fchrt und einen tollen Ausblick ins Tal bietet. Lustig sind auch die vielen Wohnmobilfahrer, die sich manchmal von den professionellen Busfahrer etwas in die Enge gedr\u00e4ngt f\u00fchlen. Ich glaube, dass viele von ihnen gelernt haben, warum an einigen Stellen die Stra\u00dfe etwas verbreitert wurde. Bei der Abfahrt hat in einer prek\u00e4ren Situation ein Reisebus aus Polen sich einen Kratzer auf der dem Tal zugewandten Seite zugezogen. Da war dann wohl eine Superstimmung im Bus. Selbstverst\u00e4ndlich wurden obligatorische Fotos gemacht, die Zeit hatten wir durch fr\u00fches Aufstehen, wie bereits erw\u00e4hnt, ja rausgeholt. Oben war ebenso die H\u00f6lle los wie an allen besonders attraktiven Orten hier im S\u00fcden Norwegens, man konnte Glasperlen, Trolle und \u00e4hnliches kaufen, die Kassierer waren multilingual. Ja, auch ich habe etwas gekauft: Aufkleber f\u00fcr den Koffer. Bei der Gelegenheit kam ich mit zwei Bikern ins Gesp\u00e4ch, die im Regenkombi rumliefen. Meine Frage beantworteten sie mit: &#8222;Frag mal lieber, ob es zwischendurch trocken war.&#8220; Ist wohl klar, was ich gefragt habe. Sie sind schon seit Tagen im Regen gefahren und hatten keine wirkliche Lust mehr.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir begl\u00fcckw\u00fcnschten uns zum Entschlu\u00df, schon vom Trollstigen aus die R\u00e4der Richtung Heimat rollen zu lassen und kamen mit wenigen Regenschauern weiter s\u00fcdlich in Dovre an, wo wir einen sehr sch\u00f6nen Campingplatz mit einer H\u00fctte direkt am Flu\u00df und unmittelbar neben dem Waschhaus fanden. Der Preis betr\u00e4gt etwa 20% von dem am Geirangerfjord.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heute sind wir Duisburg 269 km n\u00e4her gekommen.<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute sind wir eine halbe Stunde fr\u00fcher losgefahren als sonst, weil eigentlich ein Tag mit einigen Fotostopps geplant war. Drei der weiteren Highlights dieser Tour standen auf dem Plan, n\u00e4mlich die Atlantikstra\u00dfe, der Trollstiegen und der Geirangerfjord. 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