{"id":309,"date":"2016-07-03T19:39:14","date_gmt":"2016-07-03T17:39:14","guid":{"rendered":"http:\/\/sowahome.de\/wordpress\/?p=309"},"modified":"2023-08-21T18:01:33","modified_gmt":"2023-08-21T16:01:33","slug":"3-7-2016-follingstua","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sowahome.de\/WordPress\/3-7-2016-follingstua\/","title":{"rendered":"3.7.2016 &#8211; Steinkjer"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\u00c4hnlich wie der gestrige fing auch der heutige Tag an. Graue Wolken hingen \u00fcber dem See und es regnete zeitweise in Str\u00f6men. Wir machten uns fertig und gingen zum Fr\u00fchst\u00fcck, wo wir bereits vom Betreiber des Campingplatzes erwartet wurden. Ein wirklich netter und zuvorkommender Mann, der sich f\u00fcr seine G\u00e4ste interessierte, nach dem Woher und Wohin fragte und seinen Service den Bed\u00fcrfnissen der auf unterschiedliche Art Reisenden anzupassen bestrebt war. Okay, er macht das erst seit dem 1. Juni und sollte schon wegen dieser Lernphase motiviert sein. Ich glaube jedoch, dass er einfach ein offener Typ ist, der man auch f\u00fcr diesen Job sein muss.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck hatte der Regen zum Gl\u00fcck etwas nachgelassen und wir fuhren los. Unseren urspr\u00fcnglichen Plan, weiter auf der K\u00fcstenstra\u00dfe 17 zu fahren, haben wir wegen des Wetters ge\u00e4ndert. Wir fuhren die 17 bis es Richtung Mosjoen auf die 78 ging, die ins Landesinnere zur E6 f\u00fchrt. Bei diesem miesen Wetter wollten wir ein paar Kilometer machen. Ein weiterer Grund war auch, dass die K\u00fcstenstra\u00dfe zwar sch\u00f6n und abwechslungsreich ist, aber auch die Abwechslung wird derma\u00dfen wolkenverhangen irgendwann langweilig. Dazu kam noch, dass einige Abschnitte nur mit der F\u00e4hre zu absolvieren waren und wir nicht unbedingt soviel Gl\u00fcck wie heute erwarten durften. Praktisch ohne Wartezeit fuhren wir in Nesna auf die F\u00e4hre, die uns nach Levang brachte. Normal ist eine Wartezeit von bis zu einer Stunde, sodass man doch viel Zeit verlieren kann.<\/p>\n<p>Wir haben die \u00c4nderung des Plans nicht bereut, weil die Fahrt ins Landesinnere mit einigen Serpentinen in die H\u00f6he begann, die &#8211; zum Gl\u00fcck ohne Regen &#8211; auch viel Spa\u00df machten. Die Landschaft erinnerte mal wieder an Schwarzwald und Allg\u00e4u, allerdings mit deutlich mehr Wasser in Form von Seen und flott flie\u00dfenden Fl\u00fcssen. Zudem unterschied sich die E6, auf der wir bis zu unserem Campingplatz kurz vor Steinkjer fuhren, nur hinsichtlich der Umgebung von der 17. Sie war vielleicht sogar noch kurviger, auf jeden Fall \u00e4hnlich gut oder schlecht ausgebaut, wobei die weniger gut ausgebauten Abschnitte deutlich mehr Spa\u00df machten. Dies hing aber auch vom Wetter ab, dass zwischendurch richtig gut wurde, dann aber wieder mit einem Platzregen \u00fcberraschte, der die Stra\u00dfe unter Wasser setzte.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mittags haben wir bei Trixie, eine kleine und feine Imbissbude, einen Baconburger gegessen und uns mit einem Kaffee aufgew\u00e4rmt. Die Temperaturen waren mittlerweile in den einstelligen Bereich gewandert, aber wir waren ja noch in Nord-Norwegen. Wir kamen w\u00e4hrend dieser Pause mit einem Bikerpaar ins Gespr\u00e4ch, die mit einer Harley Electra Glide Classic und einer Intruder 1400 unterwegs nach Hause waren. Sie hatten das Wochenende auf einem Bikertreffen in Rognan verbracht. Ein Riesenevent mit Livemusik und jeder Menge Spa\u00df. Besonders lustig, so sagten sie, war der Auftritt einer Band, die eine tolle Lightshow vorbereitet hatte und dann feststellen mussten, dass es nicht dunkel wird. Die wissen jetzt auch, was Mittsommer bedeutet.<\/p>\n<p>Die Weiterfahrt f\u00fchrte \u00fcber die Grenze Nord-Norwegens, die mit viel Aufwand und Kommerz markiert war. Man stelle sich das an der Landesgrenze zwischen Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg vor &#8211; obwohl, denen w\u00e4re das zuzutrauen.<\/p>\n<p>Bei unserem n\u00e4chsten Kaffeestopp haben wir die beiden Biker wieder getroffen und von ihnen noch Tipps f\u00fcr die Weiterfahrt bekommen. Danach nahmen wir die letzten 80 km in Angriff, die nochmal einen ekelhaften Regenschauer bescherten, ehe wir dann auf dem Campingplatz ankamen und unsere vorgebuchte H\u00fctte bezogen. Von der Terasse aus haben wir einen wunderbaren Blick auf den See, an dem wir fast 40 km entlanggefahren sind. Wir haben uns dann aber doch f\u00fcr ein Abendessen und den Blick auf den Fernseher entschieden. Die Niederlage der Isl\u00e4nder gegen Frankreich haben wir zusammen mit zweien der Fu\u00dfballfans verfolgt, mit denen wir schon gestern abend das Spiel gesehen haben. Sie tauchten hier kurz nach uns mit ihrem Campingbus auf.<\/p>\n<p>Die heutige Etappe brachte uns 391 km weiter Richtung Heimat, zu erw\u00e4hnen ist ein elf Kilometer langer Tunnel, der bisher l\u00e4ngste, den die Norweger mit der Hilfe und dank des Einfallsreichtums Alfred Nobels durch die Berge gebuddelt haben.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens war ich heute zum ersten Mal auf meine Tiger sauer, zeigte die Tankanzeige doch falsch an. Nach einf\u00fcllen aus dem Reservekanister, eine Tankstelle war gerade nicht zur Hand, war der Tank pl\u00f6tzlich wieder fast halbvoll. Nochmal so ein Ding und es kommt Konkurrenz in die Garage&#8230;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00c4hnlich wie der gestrige fing auch der heutige Tag an. 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