{"id":287,"date":"2016-07-01T20:31:46","date_gmt":"2016-07-01T18:31:46","guid":{"rendered":"http:\/\/sowahome.de\/wordpress\/?p=287"},"modified":"2023-08-21T18:01:12","modified_gmt":"2023-08-21T16:01:12","slug":"1-7-2016-saltstraumen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sowahome.de\/WordPress\/1-7-2016-saltstraumen\/","title":{"rendered":"1.7.2016 &#8211; Saltstraumen"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tNach einer ruhigen Nacht im Zelt fanden wir uns schnell damit ab, ohne Fr\u00fchst\u00fcck auf die Piste gehen zu m\u00fcssen. Aber wir wollten die erste Gelegenheit nutzen, um den Morgenkaffee nachzuholen. Nach Dusche, Einsetzen der Ersatzteile und Packen der genutzten Utensilien bauten wir das Zelt ab. Es ging fast so schnell wie der Aufbau, leider fing es zu diesem denkbar ung\u00fcnstigen Zeitpunkt wieder mal an zu regnen &#8211; zwar nur leicht, aber genug um das Zelt feucht einpacken zu m\u00fcssen. Morgen fr\u00fch werden wir es wohl mal eine Stunde \u00fcber die Motorr\u00e4der legen und von der polaren Permanentsonne trocknen lassen.<\/p>\n<p>Immer noch bei Regen ging es dann los Richtung F\u00e4hre in Moskenes. Schon nach wenigen Kilometern machte uns ein Piktogramm darauf aufmerksam, dass es im Vikingermuseum gleich links vor uns auch Kaffee gibt. Blinker gesetzt und ab zum Kaffee. Da der Eintritt deutlich teurer war als unser Fr\u00fchst\u00fcck haben wir uns aus Kosten- und auch Zeitgr\u00fcnden gegen Kultur entschieden. Kurz darauf kam ein Bus mit sehr lebenserfahrenen Engl\u00e4ndern an. Denen war egal, dass wir da sa\u00dfen und fr\u00fchst\u00fcckten, sie benahmen sich, als ob Norwegen eine britische Kolonie sei. Ich h\u00e4tte mich nicht gewundert, wenn sie einfach unseren Kaffee ausgetrunken h\u00e4tten. Soll man wirklich den Brexit bedauern? Wir verkr\u00fcmelten uns dann schnell und fuhren weiter mit der Absicht, bei dem immer besser werdenden Wetter m\u00f6glichst selten wegen Fotopausen anzuhalten.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das hat auch so gut geklappt, dass wir die F\u00e4hre etwa eine Stunde vor Abfahrt erreicht haben. Ich fragte den freundlichen Kassierer nicht erst, ob man eine Reservierung br\u00e4uchte, wie in den Schlangen kolportiert wurde, sondern fragte direkt, wohin wir mit den Motorr\u00e4dern fahren sollten. &#8222;You&#8217;ll go in first, drive in front.&#8220; Haben wir dann auch gemacht, danach kam noch ein Gespann und dann war das Kontingent f\u00fcr Motorr\u00e4der in der unteren Etage ersch\u00f6pft. Verzurren klappte besser als in der F\u00e4hre nach Helsinki, es gab Halte\u00f6sen im Boden und reichlich Spanngurte.<\/p>\n<p>Wir gingen auf&#8217;s Deck f\u00fcr die Abschiedsfotos von den Lofoten und um nochmal das typische Licht und einen letzten Blick auf diese Landschaft zu genie\u00dfen, die so wirkte, als ob die Schweiz ans Meer verlegt worden sei. Das fanden auch die drei Schweizer, die zu zwei Dritteln ganz nett waren, obwohl sie BMWs fuhren. Das andere Drittel fuhr eine R1200GS Adventure mit allem Schickimicki und Klamotten von Klim. Dem waren wir wohl mit unseren dreckigen Tigern zu profan. Daf\u00fcr sind wir schlanker.<\/p>\n<p>Bei ruhiger See, einer Fischsuppe f\u00fcr Uwe und einem Fischburger mit Pommes f\u00fcr mich fuhren wir Richtung Bod\u00f8, das wir kurz nach 17 Uhr und 128 km sowie 43,19 Seemeilen erreichten. Bei der Einfahrt in den Hafen fiel uns auf, dass die Vegetation hier im Vergleich zu den Lofoten sehr sp\u00e4rlich ist. Die Lofoten profitieren nicht nur von ihrer einzigartigen Landschaft sondern auch vom Golfstrom, der direkt an ihnen vorbei flie\u00dft.<\/p>\nngg_shortcode_1_placeholder\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir fuhren aus\u00a0 Bod\u00f8 raus, eine nicht besonders sch\u00f6ne Hafenstadt, auf die 17, die von Motorradfahrern bevorzugte K\u00fcstenstra\u00dfe. Am ersten Campingplatz fanden wir eine nette Unterkunft, zu dem ein Restaurant geh\u00f6rte, das uns mit K\u00f6stlichkeiten aus dem Meer und auch den hiesigen W\u00e4ldern verw\u00f6hnte. Nein, ich meine nicht nur Beeren und Pilze sondern auch Rentierbraten. Das ist wirklich lecker, h\u00e4tte ich nicht gedacht. In unseren Breiten vergisst man leicht, dass dieses Nutztier hier im Norden seit Jahrtausenden das \u00dcberleben sichert und Attribute wie &#8222;s\u00fc\u00df&#8220; und &#8222;niedlich&#8220; eher zu unserer Vorweihnachtszeit geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Es bleibt noch zu erw\u00e4hnen, dass ich jetzt ein Bier auf das Wohl von Elisabeth und Bernd trinke, mit denen ich viele sch\u00f6ne Arbeitsjahre verbringen durfte und die mit dem heutigen Tag Rentner sind. Mit ihren R\u00e4dern sind sie inzwischen im S\u00fcden Frankreichs angekommen und wollen im Laufe des Sommers die Umrundung Frankreichs vollenden.<\/p>\n<p>&nbsp;\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer ruhigen Nacht im Zelt fanden wir uns schnell damit ab, ohne Fr\u00fchst\u00fcck auf die Piste gehen zu m\u00fcssen. Aber wir wollten die erste Gelegenheit nutzen, um den Morgenkaffee nachzuholen. Nach Dusche, Einsetzen der Ersatzteile und Packen der genutzten Utensilien bauten wir das Zelt ab. 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